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Ständig Probleme mit MP830

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Lob & Kritik ....

Was findet Ihr an Produkten dieses Herstellers schlecht bzw. was verdient ein Lob! Schreibt in diesem Forum Eure ganz spezielle Meinung. Teilt Eure Erfahrungen die Ihr gemacht habt anderen Teilnehmern mit. Wie war die kompetent war die Herstellerhotline? Wie zufrieden seid Ihr mit dem Produkt? usw.

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Ständig Probleme mit MP830

Neuer Beitragvon rom » 10.02.2009 - 21:52

Ich neu hier, deshalb erstmal Hallo an alle!

Mein Ende 2006 gekaufter MP830 machte im Lauf der Zeit bei Nutzung verschiedener Fremdtinten (u.a. Inktec und Inkmate) öfter mal weiße Querstreifen, die anfangs mittels Reinigung zu beheben waren. Im letzten Mai haben Reinigungen und sogar Druckkopfwechsel nicht mehr geholfen, in der Werkstatt wurde auf Garantie die Reinigereinheit getauscht, das Problem war damit behoben. Seit ein paar Monaten ist öfters das Papier auf der bedruckten Seite schwarz verschmiert, Vor kurzem begannen wieder dieselben Querstreifen aufzutauchen, die schwarze große Druckdüse war sehr stark schwarz verschmiert, nachdem ich alles saubergewischt hatte, war zeitweise das Druckbild auch wieder sauber.
Kürzlich begannen die weißen Streifen (wie vor dem Reinigereinheit-Tausch) wieder aufzutreten, deren charakteristische Form: Jeweils an einer Seite reichten sie nur bis wenige Zentimeter an den Papierrand heran, endeten dabei in einer Spitze. Die auslaufende Spitze wechselte mit jedem Streifen die Seite, anscheinend entsprechend der Laufrichtung des Druckkopfes. Diesmal ist nur Pigmentschwarz betroffen, damals mehrere Farben.
Dann ist Magenta ganz ausgefallen, ohne vorher Streifen zu bilden, zuletzt ist auch das Pigmentschwarz ganz ausgefallen. Fehlermeldungen treten nicht auf.

Ich bin inzwischen genervt von den häufigen Problemen, hab auch keine Lust, 120 Euro für einen erneuten Tausch der Reinigereinheit zu zahlen, falls es denn wieder ddaran liegt, und wollte Euch nach Euren Erfahrungen fragen:

Kennt jemand von Euch das Problem, kommt das gar beim MP 830 öfter vor? Kann das an schlechter Fremdtinte liegen?
Das Nachfolgemodell ist ja soweit ich weiß, hinsichtlich der Tanks und des Druckkopfes mit dem 830 identisch - auch hinsichtlich der Reinigereinheit? Habt Ihr Erfahrungen, ob der 850 zuverlässiger/unempfindlicher ist?

Vielen Dank für Rat und Erfahrungen

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Neuer Beitragvon Sven » 11.02.2009 - 10:00

"..Kann das an schlechter Fremdtinte liegen? ..."
Ich denke DIE Frage beantwortet sich unabhängig von Deinem Problem selbst.
InkTec ist eigentlich ein zuverläßiger Hersteller. Das Problem könnte eher aus der Mischung mit anderer Tinte stammen. Dieser weiße Keil im schwarzen Text deutet auch weniger auf verstopfte Düsen hin, weswegen die Reinigungseinheit als Verursacher eigentlich ausfällt. Im übrigen ist die Reinigungseinheit von Canon noch eine der besseren. Wenn ich daran denke wieviele Epsondrucker hier schon auf der Werkbank standen bei denen die Diagnose ´verstopfter Schlauch´ lautete....
Im Zusammenhang mit der Reinigungseinheit kommt es bei Canon eher zu anderen Fehlern. Der symptomatische Fehler 6A00 ist so eine Fehlermeldung die vielen Anwendern bekannt sein dürfte. Die Ursache hierfür liegt in einer blockierten Mimik. Das hat aber mit den von Dir beschriebenen Ausfällen nichts zu tun.
Wenn dieser weiße Keil im Bild zu sehen ist dann stimmt etwas mit dem Tintennachfluß nicht mehr.
Um die Patrone als Übeltäter auszuschließen würde ich zuerst mal eine originale BCI-3eBk einsetzen.
Zuletzt geändert von Sven am 11.02.2009 - 10:02, insgesamt 1-mal geändert.
Gehtnicht gibts.
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Neuer Beitragvon Polyamid » 11.02.2009 - 10:02

Zumindest recht ungewöhnliche Probleme, die du da hast. Produkte von Inkmate kenne ich nicht aus eigener Erfahrung. Dafür habe ich aber viel Inktec auch selbst getestet.

Ich habe hier sowohl die Nachfülltinte als auch die kompletten Patronen mit Chip getestet. Dabei waren die Erfahrungen mit der Inktec Tinte verfüllt in einer Originalpatrone deutlich besser als die mit der kompletten Inktec Patrone. Im Großen und Ganzen lief die zwar auch aber zeigte eher mal eine Neigung zu streifen nach Standzeit und war absolut nicht so gut zu befüllen.

Ich verkaufe deshalb die Inktec komplettpatrone garnicht und rate auch von Füllungen derselbigen ab unabhängig von der Nachfülltinte. Die Probleme hängen meiner Meinung nach nicht mit der Tinte sondern mit den Schwämmchen in der Patrone zusammen. Diese neigen dazu sich mit Tinte zu übersaufen und können dann auch schon mal schmieren oder Streifen produzieren.

Ganz anders schauts mit Nachfülltinten aus sofern man Originalpatronen für die Füllungen hernimmt. Wird der Refill ordentlich gemacht druckt die Patrone auch nach 15 Refills immer noch toll. Viele schaffen sogar noch mehr. Besonders die Inktec Tinte hat hier in meinen Test tolle Ergebnisse produziert, weshalb ich diese auch schon seit längerer zeit im Laden für meine Kunden benutze.

Dein Problem scheint aber zumindest noch zusätzlich am Gerät selber zu liegen. Wenn Canon da schon was mit einem Ersatzteil behoben bekommen hat und der gleiche Fehler nun wieder auftritt, weist alles darauf hin, dass du ein Montagsgerät erwischt hast. ansonsten ist nämlich der MP830 gar nicht mal so ein schlechtes Teil.


@Sven: du das ist nen PGI5/CLI8 Drucker, da kommst mit BCI3 nicht weit.
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Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 11.02.2009 - 11:58

Hallo,

bei der Fehlerbeschreibung muss ich sagen, das liegt eindeutig am VB-Material. Der Drucker kann nix dafür, wenn er mit dem VB-Material um die Ecke gebracht wird.

Die Reinigungseinheit ist auch recht stabil - was die aber nicht abkann sind von alleine auslaufende Tintentanks. Das führ naemlich dazu dass sich Tinte in der Einheit sammelt und eintrocknet. Die Folge davon ist Querschnittsverengung und am Ende versagen der Einheit. Das würde mit Original Tinte auch passieren - tritt aber nicht auf weil die Tanks dort niht auslaufen. Bei der aktiven Reinigung druch den Drucker findet nach der Reinung ein Leerlauf der Reinigungseinheit statt, quasi um sie zu entleeren. Damit eben dies Problem nicht auftritt - nur wenn die Tanks von alleine siffeln - dann merkt der Drucker das natuerlich nicht. Kann er auch gar nicht.

Plus der wilde Mix von verschiedenen Sorten - war noch nie gut.

Der Keil - oder ich nennen es Wölkchenbildung ist ein Zeichen für eine Tankkasette die nix oder nix mehr taugt. Passiert immer dann wenn der Druckkopf mehr Tinten entnimmt als der Tank liefern kann.

Alles bekannte Probleme - liegt aber nicht am "schlechten" Canon;=) sondern an dem was man reinsteckt.
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Neuer Beitragvon Sven » 11.02.2009 - 14:27

@Poly
Ja, is ja richtig. Da habe ich heute früh schon wieder zu sehr an der Tinte geschnüffelt. Danach kann man sich den ganzen Tag nicht richtig konzentrieren. Ist aber schonmal schön zu wissen daß das was man da zusammenschreibt auch gelesen wird.
Gehtnicht gibts.
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Neuer Beitragvon rom » 11.02.2009 - 22:31

Hallo,

vielen Dank für die Antworten.

Was ich nicht verstehe: Warum läuft aus meinen Patronen zuviel Tinte raus? Es sind Originalpatronen, nachgefüllt mit der Durchstechmethode.

Kann doch das offengelassene Einfülloch (ca. 1 mm) schuld sein? Oder zu lange Nutzung der Patronen - die aktuellen Patronen habe ich im Mai 08 vor der Reparatur gekauft und kann nur schätzen, wie oft ich sie nachgefüllt habe: Die Farben sicher 10, vielleicht 15 mal (viele Fotos), aber ausgerechnet das nun kaputte Pigmentschwarz nicht ganz so oft. Mir war nicht klar, daß auch Patronen ohne integrierten Druckkopf eine eng begrenzte Lebensdauer haben.
Mir fällt auch noch ein, daß ich ein oder zweimal ein beim Nachfüllen das Loch zwischen Schwammkammer und Tintenvorratkammer nicht getroffen und versehentlich ein zweites Loch durchgestoßen habe. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei der Pigmentschwarzpatrone der Fall war.


Wenn er funktioniert hat, war der MP830 großartig. Die Fotoqualität ist erstklassig, der Duplexscannereinzug, und das Nachfüllen soo bequem.

Gruß, Roland
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Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 12.02.2009 - 00:24

Hallo,

normal laufen Patronen wenn es Originale waren bei der Druchstichmethode nicht aus. OK man kann natuerlich den Schwamm zu nass machen. Oder die Tanks sind irgendwie undicht, Löcher von seitlichem refillen oder Anbohrungen von Oben in der Tintenkammer.

Schlecht für die Reinigungseinheit ist es wenn "ungeplant" Tinte zugeführt wird. Das kann zu Verstopfungen führen.

Die Einheit kann aber auch anders einen Knacks bekommen, wenn die Schläuche undicht werden.

Siffende Tanks kann man z.b daran erkennen das der Kopf auf der Unterseite richtig nass ist und nicht nur feucht.
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Durchstech....

Neuer Beitragvon diho » 15.02.2009 - 19:46

bei der Durchstechmethode sollte eine möglichst dünne Nadel
verwendet werden, sonst bildet sich mit der Zeit (Schneller) ein Kanal, in dem die Tinte leicht zur Austrittsöffnung fließen, und so auch leichter
auslaufen kann.

Ideal>>Nadel

0,70 x 50mm
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