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Longprint oder ICH WILL AUCH SOWAS....

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das Forum für die Hardcore Refiller
und alle die es werden wollen...
Drucken ohne Ende, dauerhafte Tintenversorgung mit
externen Tintentanks oder nur der Umbau zum Quickfill-System.

Moderatoren: Co-Moderatoren, HSTT-Team

Longprint oder ICH WILL AUCH SOWAS....

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 10.12.2004 - 14:48

Hallo,

wie die Idee der "Longprint" Systeme bei uns entstanden ist, da sind wir uns in der Firma etwas uneinig...;=) Die einen sagen, wir haben eine Eye-Catcher für unseren Messestand gesucht, andere behaupten, es wurde aus reinem Selbstzweck naemlich dem Drucken von Anleitungen und den ersten Ausgaben der Refill-FAQ entwickelt.

Egal !!!

Im folgenden wollen wir auf einige Fragen eingehen, die uns im Zusammenhang mit den LP-System immer wieder gestellt werden:

<b>1. Kann ich so ein System fertig umgebaut bestellen?</b>

NEIN - ein Longprint System gibt es weder fertig umgebaut noch führen wir diesen Umbau für Kunden durch, auch nicht gegen Bezahlung;=)

Wir bieten auf unseren Seiten im Forum & FAQ eine Beschreibung des Longprint-Systemes kostenlos an. Wir machen auch kein Geheimniss daraus, aus welchen Komponenten so ein System besteht. Das einzige was man als Interessent machen muss ist: Die Anleitungen zu lesen. Sollten danach noch Fragen offen sein, kann man/frau mit unserem Support sprechen und sich danach das Ding einfach selber bauen. Wir geben auch Tipp´s, wo die Kompenenten gekauft werden können bzw. bieten die Einzelkomponenten auch teilweise für "Härtefälle" in unserem Online-Shop an.

<b>2. Kann ich meinen Canon, Epson oder XY-Drucker auch so umbauen?</b>

Man kann fast alles umbauen;=) - Wir selber haben da aber eine ganz harte Linie: Wir sagen: "Ein LP-System macht nur dann Sinn, wenn der Fummelfaktor bei der Bedienung gegen NULL tendiert.". Sinnvoll ist es dementsprechend nur dann, wenn man/frau sich ausser EIN/AUS schalten und Papierwechsel sowie gelegentlichem Austauschen der externen Tintentanks nix weiter machen muss.

In der Praxis bedeutet dies dass das Ausgangmaterial, das man für so einen Umbau einsetzten möchte, sprich der Drucker, eine gewisse Eignung für so etwas mitgringen muss.

Konkret: Die HP Business InkJets oder teilweise auch die alten DeskJets wie der 2000/2500 haben ein modulares Tintensystem, d.h. stationär untergebrachte Tintentanks, ein Tintentransportsystem in den Druckkopfschlitten und sich selbstregulierende Druckköpfe. Das ganze funktioniert nach einem System das auf Tintenüberdruck basiert.

Dieses System eignet sich sehr gut als Longprintsystem.

Drucker die Schwämmchen als Tintenspeicher einsetzten, können unter gewissen Umständen zwar umgebaut werden, jedoch ist, bedingt durch das Funktionsprinzip der Tintenspeicherung bei diesen Modellen, der Fummelfaktor beim Betrieb sehr hoch. (Siehe dazu auch das Longprintkapitel mit der DeskJet Tri-Color Studie und div. Umbauten an Canon Single-Ink Systemen.

Wir raten ab, solche Systeme zu Longprintsystemen umzubauen.

<b>3. Es werden aber Umbauten für Epson Drucker angeboten !</b>

Ja sie werden angeboten, allerdings funktioniert das System nicht so narrensicher wie unser LP-Konzept. Es ergeben sich damit einige Problem im Betrieb, die wir Grundsatz im LP-Kapitel der FAQ besonders bei dem Umbau der HP-Tricolor-Kopfeinheit besprochen haben.

<b>4. Welche Garantie habe ich, dass es bei mir auch funktioniert?</b>

KEINE - Wir können Ihnen nicht garantieren, dass Sie den Umbau schaffen, das müssen Sie selber herausfinden. Wir bieten einen kostenlosen Bauvorschlag an, nicht mehr und nicht weniger. Um das System auf tauglichkeit im indiv. Fall zu testen, muss man den Umbau auch nicht komplett vornehmen. Die Frage No.1 ist immer, ist die angebotene Tinte überhaupt für meinen Verwendungszweck geeignet. Um das festzutsellen reicht es eine Tankeinheit von Hand, also klassisch zu refillen, die dazu notwendige Anleitung findet man ebenfalls in der Refill-FAQ sowie im Forum.

Klartext: Wenn man sich dabei nicht MEGA-daemlich anstellt - dann ist das maximale Risiko das man eingeht, einen ohnehin leer gewesenen - also wertlosen - Tintentank zu entsorgen und u.U. einen einzelnen Druckkopf ersetzten zu müssen.

Stellt man sich trotz dieser eindeutigen Warnung doch MEGA-daemlich an, oder sogar noch schlimmer: weil man z.B. eine refillte Tankeinheit mit durchstochenem und triefenden Tintenbeutel in den Drucker einsetzt, dann hat man eh ein grösseres Problem... ;=) und der u.U. geschrottete Drucker ist nur eine logische Begleiterscheinung....

<b>5. Kann ich mir so eine Sytem in Realität ansehen?</b>

Klar - Schauen sie auf unserem Server die Kontakt-Info an, wir sind in Lindau im Bodensee. Machen Sie mit uns einen Termin aus uns besuchen Sie uns. Wir zeigen Ihnen gerne eines unsere Systeme.


<b>6. Wie sieht es mit der Geräte Garantie aus? Verlier ich die ?</b>

Hm - schwierige Frage..... Sagen wir mal so: Recht haben und Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge.

Dazu folgendes:

Auf der "Configuration Page" eines BIJ-1200D ist z.B. folgendes angegeben:

Ein Ablaufdatum für Tintentanks. Ist dies erreicht, will der Drucker einen neuen Tintentank. Wenn es hier eine Garantie gibt dann, sowieso nur für die Originalfüllung und innerhalb dieses Zeitraumes - dieses Ablaufdatum lag bei dem von uns gekauften Testgeraet 3 Jahre in der Zukunft, also wohl ein eher weniger schwer wiegendes Problem, denn 3 Jahre sind eine lange Zeit.

Fuer die Druckkoepfe gibt es eine Garantiebegrenzung auf ein bestimmtes Tintenvolumen, konkret: beim 1200D erlischt die Garantie für schwarz 530 ml sowie jeweils bei 200 ml bei jedem Farbdruckkopf.

All das wird auf der Configuration-Page fein saeuberlich ausgedruckt als Hinweis zum Garantie-Status des Kopfes:

der da währe:

valid - alles OK und im grünen Bereich;=)

oder

1 - Nicht-Hp bzw. Refilltes VB-Material wurde eingesetzt
2 - Druckkopf hat garantiertes Tintenvolumen verdruckt
3 - Druckkopf ist über dem Haltbarkeitsdatum

Wenn da also nicht "Valid" steht, hat man wohl keine Garantie mehr.

Zum Rest - also dem eigentlichen Drucker:

Tintenführende Systeme sind nur der Druckkopf, der Tintentank sowie das Schlauchsystem zwischen diesen beiden Komponenten.

Geht z.B. der Duplexer kaputt, oder das ohnehin externe Netzteil transformiert sich vom festen in einen rauchformigen/stinkenden Zustand - dann ist das vermutlich durch eine HP-Garantie abgedeckt.

Die Frage ist auch immer wie man die Sache angeht, wenn man einen Schadensfall hat....

Im Zweifel ist es also sicher besser, immer schoen brav nur Original-HP-Verbrauchsmaterialien einzusetzten, dann ist man eher auf der sicheren Seite.
mfg
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Neuer Beitragvon Gast » 02.01.2005 - 14:49

Hallo
ich will gern Mein HP2000C nachfüllen (HP Patrone Nr10)
ich habe schon Tinte bei mir aber will keinen Fehler machen
hat jemand erfarungen gesammelt DANKE im voraus
Gast
 

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 02.01.2005 - 16:13

Hallo,

liest die Refill-FAQ Kapitel HP & Longprint. Beim 2000C ist alles gleich wie beim 1100D oder beim 1200D sowie den grossen Brüdern.
mfg
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