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Optimaler Druck auf TattooFolie????

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Hier geht es um Tips und Tricks zum Druck. Also Dinge wie UV-Schutz, ICC-Profile, Kalibration, UCR, GCR, Haltbarkeit, Papiersorten, Massendrucksachen, Laminierungen, CD-Druck, Textilprint, Alterung, Aufbewahrung...
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Optimaler Druck auf TattooFolie????

Neuer Beitragvon lataga » 09.10.2008 - 17:37

Hallo,
ich benötige dringend Hilfe und zwar möchte ich kleine Bildchen auf TattooFolie (dünne selbstklebende Folie) drucken - ich habe schon mehrere Drucker und Druckeinstellungen ausprobiert - das Ergebnis ist aber nicht zufriedenstellend.
Und zwar ist es so, dass dünne schwarze Linien nicht durchgehend und klar gedruckt werden auch schwarze Flächen sehen fleckig aus - farbige Flächen teilweise auch.

Wie bekomme ich ein optimales Druckergebnis??

Ich habe folgende Drucker:
Brother MFC 210c und Canon Pixma ip4600
Der Brother hat sowieso Probleme mit dem Papiereinzug - daher habe ich mir den ip4600 gekauft, da das Vorgängermodell immer gut abgeschnitten hat - aber leider kann man bei dem Drucker kein Foliendruck einstellen und auf Nachfrage bei Canon hat man mir gesagt ich solle die Einstellung Normalpapier und hoch einstellen - aber das Ergebis ist auch nicht besonders - wenn ich Fotopapier einstelle - sind die Randflächen verschwommen - langsam wird es auch zu teuer ständig die Folie auszuprobieren ... Bei der Folie waren auch keine Angaben bzgl. Druckeinstellung dabei.

Was kann ich tun??

Danke für Hilfe.

Gruß lataga
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Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 09.10.2008 - 18:23

Hallo,

ich denk mal die Folie ist schlicht nicht für Tintendruck geeignet;=)

Folien brauchen immer entweder eine spezielle Beschichtung oder die Folie muss aus einem speziellen Material sein dass es Inkjet geeignet ist.

Zerlaufen tut es dann wenn die Tinte schwimmt, das liegt zum einen an der Menge die der Drucker aufträgt und zum anderen an den fehlenden Fixiereigenschaften der Folie.

Wobei ich mir unter Tattoo-Folie jetzt echt nix vorstellen kann. Was ist den das für ein Material ? Vieleicht sind die Folien ja eher für Handbeschriftung gedacht? Spezieller Stift?
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Neuer Beitragvon lataga » 09.10.2008 - 18:40

also die Folie ist für Inkjetdrucker geeignet - da bin ich mir sicher - die gibt es z.B. von Siegel oder DataBecker - das ist hauchdünne, transparente Folie auf die man Motive drucken kann - die schneidet man aus und klebt sie auf die Haut ;O)
Von der Beschichtung her ist die eher leicht grob und matt wie normales Papier und nicht so glatt und glänzend wie man sich Folie an sich vorstellt.
Man kann auf dieser Folie optimale Druckergebnisse erzielen - hab ich schon gesehen - aber diejenigen wollen mir nicht verraten mit welchem Drucker und welche Einstellungen verwendet wurden.

Gruß lataga
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Neuer Beitragvon René (R-S Berlin) » 09.10.2008 - 18:49

lataga hat geschrieben:aber diejenigen wollen mir nicht verraten mit welchem Drucker und welche Einstellungen verwendet wurden.

Das ist mal wieder Typisch! Erst Schrott verkaufen, dann nicht mal Support leisten! Was ist denn ein Geheimnis daran? Gibt wohl keines! Wissen die wohl auch, dass das gar nicht geht! :D

Wollte meinem Sohn auch schon mehrfach eine Freude damit bereiten.
Habe mir auf einer Messe mehrere verschiedene Folien geben lassen (da ich sie ja auch verkaufen wollte). Nicht eine Folie hat das versprochen, was sie versprechen sollte. Nur eine lies sich wunderbar bedrucken. Die klebte dann aber nicht!

Grüße
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Neuer Beitragvon Bekario » 09.10.2008 - 18:59

mehr kann ich dir auch nicht bieten aber meine folien sind glatt und nicht rau...
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Neuer Beitragvon lataga » 09.10.2008 - 19:05

Bekario hat geschrieben:mehr kann ich dir auch nicht bieten aber meine folien sind glatt und nicht rau...


@Bekario - von welcher Firma ist denn deine Folie bzw. wo hast du die gekauft?
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Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 09.10.2008 - 19:11

Hallo,

einigen wir uns mal auf folgendes: Auf dem Karton steht dass es für Inkjet Druck geeignet ist.

Kleines Beispiel aus meiner Vergangenheit:

Ich hatte mal einen Aussendienstler von H*** der wollte uns neben einigen anderen Sachen sein neues supertolles InkJet Papier verkaufen. Preis was OK - ich hab dann mal im Nebenraum mit einem HP1100 und einem BJC-6400 beide mit Original Tinte ein Probledruck gemacht. Das was raus kam hat imho von einem starkem Grauschleiber belegt. Egal wie man gedruckt hat, es sah gelinde gesagt scheisse aus.

Der Kollege hat dann das Papier wieder mit genommen incl. der Ausdrucke um den O-Ton Scheiss den Leuten vom Einkauf zu zeigen. Klar das war nur ein Zukaufprodukt dass man zuer Sortimentsergänzung aufgenommen hat. Die Produktkompetenz hat sich hier auf das Verpackungsdesign beschränkt, hat gut zum Rest gepasst, optisch - aber leider nicht funktioniert.

Wir hatten auch mal Inkjetpapier da konnte man eine Lexmarkbedruckung noch nach 2 Wochen als quasi feucht abwischen. Sowas ist natuerliche echt eine Leistung.

Aber zurück zu Deinem Problem:

Versuch mal Konzeptdruck bzw. reduziere im Treiber mal die Farbintensität - schau Dir einfach mal die diversen Reiter an - da ist sehr viel drin. Ausprobieren kann man das auch mit Normalpapier - ich denke weil die Folie druchsichtig und dünn ist - kann sie nur einen Hauch an Tinte aufnehmen.
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Neuer Beitragvon lataga » 09.10.2008 - 19:44

Es ist ja auch nicht so, dass alle Motive schlecht gedruckt sind - einige sehen ganz gut aus
Also denke ich nicht, dass es an der Folie an sich liegt - sondern eher, dass irgendwelche Einstellungen nicht okay sind.

Ich habe die Bildchen (Figuren und abstakte teilweise filigrane Motive) mit Corel erstellt und mit 400 dpi gespeichert - am Bildschirm sehen alle Motive gut aus kein fehlenden Pixel o.ä. und wenn ich dann drucke sind schwarze bzw. dünne Linien nicht durchgängig bzw. gleichmäßig gedruckt - kann es evtl. auch an den dpi liegen - zu hoch zu niedrig??

Also die Motive sind max. 2x2 cm groß - welche dpi wären denn dann optimal?

Gruß lataga
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Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 09.10.2008 - 20:25

Hallo,

mach Dir mal einen Testbogen, mit diversen Schriften also Aussehen, Punktgrösse und ggf. noch Normal bzw Fettdruck. Und dazunoch Linien von 1 Pixel an aufwärts.

Nur weil es am Bildschirm gut aussieht, muss es das noch lange nicht im Druck. Bei 2*2 cm grösse am Printer bringt es nix vor dem Monitor zu sitzen und das Bild im Vollbild auf 19Zoll zu bewundern. Beim drucken von so kleinen Sachen muss man immer probieren, probieren bis man weiss am Monitor sieht die Linie zu dick aus auf dem Print ist es dann OK. So ein Testbogen ist da Gold wert - da man dann später auch weiss welche Größe man einstellen muss.

Die dpi´s sind nicht so wichtig. vermutlich tut es 300 und 200 dpi für den Zweck auch. Beim scannen ist es halt die Frage wie grosse die Vorlage ist, viel dpi bringen da nur was zum skalieren sprich wenn Du was scannst was 1*1 ist aber später 2*2 werden soll. Und da die Scan-dpi eh im oberen Bereich interpoliert sind ist das oft schon Kaffesatz lesen. 600 dpi sollte aber heute jeder Scanner auch Hardware mässig liefern können.

Ich kenn die Probleme z.B. von Stempeln, da kommt ein Kunde mit einem vollkekritzeltem A4 Blatt, den ganzen Text will er dann auch noch auf 2*4 cm Fläche unterbringen. Firmenname fett - klar und den Rest soll man gut lesen können. Wenn man dann versucht das alles unterzubringen, dann kann es schon sein dass es am Monitor gut aussieht aber im Endeffekt so nicht hergestellt werden kann - da es nur eine fette dunkle Fläche gibt. Ich denke mal mit der Folie wird das Problem aehnlich liegen. Also probieren... und zusätzlich mal die Treibereinstellungen auf Normalpapier in Bezug auf Tintenintensität probieren.

Scan doch mal ein paar misslungene Prints und stell die in Forum. Vieleicht fällt uns dann noch was brauchbares ein;=)
mfg
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Neuer Beitragvon lataga » 09.10.2008 - 20:40

Bernd_Trojan hat geschrieben:Hallo,

mach Dir mal einen Testbogen, mit diversen Schriften also Aussehen, Punktgrösse und ggf. noch Normal bzw Fettdruck. Und dazunoch Linien von 1 Pixel an aufwärts.
Also probieren... und zusätzlich mal die Treibereinstellungen auf Normalpapier in Bezug auf Tintenintensität probieren.


mach ich - danke für die Tipps

Gruß lataga
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