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Refill von leeren Single-Ink Tanks

Alle Epson Single-Ink Tintentanks die dieser Bauform entsprechen. Also T032 / T042 / T033 und T034.

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Refill von leeren Single-Ink Tanks

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 11.12.2003 - 13:17

<B>Variante 2 - fuer Tanks die leer gedruckt wurden</B>

Bei diesem System wird der Tank mit Druck unter Durchfluss refillt. Der Vorteil dieser aufwaendigen Methode ist dass man
komplett leergedruckt Tanks damit absolut luftleer refillen kann. Wir arbeiten
seit einiger Zeit ausschlieslich nach diesem neuen Verfahren und muessen sagen
dass man die Tanks damit sehr gut in den Griff bekommt.Zuerst muss man
sich aber einige Hilfsmittel basteln. Benoetigt werden zwei 20er Spritzen wovon
man die eine A mit einem Entlueftungsloch B. im Zylinder versieht. Diese
Spritze dient dazu an der Auslaufoeffnung austretende Tinte bzw. Tintenschaum
aufzufangen, das hat den Vorteil dass man diese Überschusstinte wieder
zurueck ins Glas spritzen kann und sich die Sauerrei in Grenzen haelt.
<IMG SRC="/spa/pages/images/news/epson/c82_4.png" BORDER="0">
<B>
Single-Ink Spritzen-Set
</B>

Die Kanuelen fuer beide Spritzen muessen selbstgebastelt werden. Bei der Ueberschusstintenauffangspritze A. laesst man von einer 1,5 mm Kanuele die
Nadel um 5 mm ueberstehen, den Rest schneidet man ab und formt anschliessend
das etwas zerquetsche Kanuelenende C. wieder rund aus. Bei der Refillspritze B.
macht man das gleiche laesst aber 1 cm von der Kanuele D. stehen. Damit die
Spritzen spaeter dicht am Tintentank abschliessen schiebt man ein Stueck
Silikonschlauch E. vom 2mm-Type ueber den Luerkonus. Das ganze sollte so wie im
Bild aussehen, durch die Form des Luerkonusses sieht das ganze jetzt wie eine
kegelfoermige Gummidichtung aus. Wenn man Probleme hat den Silikonschlauch auf
den Luerkonus zu scheiben kann man etwas Spucke oder Spuelmittel als Gleitmittel benutzen.
<IMG SRC="/spa/pages/images/news/epson/c82_3.png" BORDER="0">
<B>
Single-Ink Fuelloeffnungen
</B>

Um den Tank zu fuellen muss er beim ersten mal etwas vorbereitet werden. Zuerst wird das Typenschild Etikett entfernt,
dies Etikett deckt auf der Unterseite des Tankes auch zwei Öffnungen ab
die im Werk wahrscheinlich dazu genutzt werden um den Tank zu befuellen. Beim
abziehen der Folie muss man darauf achten dass nur die oberste Folienschicht
abgezogen wird. Die zweite darunterliegende Folie dient dazu die
Bodenoeffnungen C. und B. zu dicht zu verschliessen sowie div. Öffnungen
an der Patrone abzudichten. Diese Folie muss natuerlich dran bleiben! Als
naechstes entfernt man die Folie am Loch C. - im Bild ist hier schon zu sehen
dass dort spaeter ein Verschlussstoepsel eingesetzt wird. Damit der Stoepsel
passt bohr man dazu das Loch auf einen Durchmesser von 3,5 mm auf. Die Folie am
Loch H. muss auf jeden Fall ganz bleiben, wird diese beschaedigt so ist es sehr
schwierig dieses Loch wieder zu verschliessen, da der sich darunter befindende
Hohlraum eine zentrale Funktion innerhalb des Tankes einnimmt. Der abgebildete
Stoepsel ist der Typ 2 von Enderlin - er besitzt in der Mitte einen Hohlraum
der farbige Ausgleichstaebchen aufnehmen kann. In diesem Fall das blaue, diese
dienen dazu den leicht einzusetztenden Stoepsel zu spreitzen und somit
sicherzustellen dass der Stoepsel dicht sitzt. Alternativ kann auch der Massive
Type 1 eingesetzt werden auch ist moeglich die Oeffnung mit Heisskleber zu
verschliessen. Klebeband ist an dieser heiklen Stelle nicht zu verwenden.

Wer es nicht glaubt - bitte - aber spaeter nicht rumjammern....
<IMG SRC="/spa/pages/images/news/epson/c82_2.png" BORDER="0">
<B>
Fuellen unter Durchfluss mit
Tintendruck
</B>

Zum Refill zieht man die
Ueberschusstintenauffangspritze A. komplett mit Luft auf, wichtig dabei ist dass der Kolben mit dem Dichtungsring ueber das Entlueftungsloch B. gezogen
wird. Wenn spaeter Tinte in die Spritze fliest muss Luft zum Ausgleich
entweichen koennen !Diese Spritze wird in die Auslaufoeffnung des Tankes
gepresst, der Silikonschlauch E. an der Kanuele dichtet das ganze perfekt ab
und der ueberstehende Kanuelenstummel oeffnet im inneren des Tankes das
Auslaufventil. Die eigentlich Refillspritze D. wird mit Tinte aufgezogen und in
die Oeffnung C. des vorherigen Bildes gepresst.auch hier erfuellt der
Silikongummi auf dem Luerkonis seine Dichtfunktion gegen das Tankgehaeuse. Am
Anfang ist es sinnvoll wenn man das ganze zu zweit macht, der Asistent haelt
Tank und die Ueberschusstintenspritze - der Master-Chief-Refiller kuemmert
sich um die Tinte sowie um die Refillspritze und gibt dumme Komentare zu dem
ganzen. Der Refillvorgang ist simpel, die Tinte wird einfach mit Druck in den
Tintentank gepresst. Das ganze funktioniert nur wenn der Tank so wie abgebildet auf dem Kopf stehend refillt wird. Im Inneren spielt sich dabei folgendes ab, die Tinte wird in die auessere der beiden Tintenkammern gespritzt, da diese an sich dicht ist gelangt die Luft die entweichen muss ueber die Verbindung H.
direkt in die Innenkammer der Kasette. Die Luft die aus der Innenkammer verdraengt wird gelangt durch den Durchflussfilter G. in die Membrankammer. Im Bereich F. kann man erkennen wann die Tinte beginnt in die
Ueberschusstintenauffangspritze A. auszufliessen. Der Fuellvorgang ist dann
abgeschlossen wenn man sieht dass pure Tinte aus der Kasette austritt, diese
wird wie zuvor der austretende Tintenschaum in der zweiten Tinte gesammelt und kann von dort zurueck in die Vorratsfalsche gespritzt werden. Jetzt muss nur noch der Verschlussstoepsel eingesetzt werden und die Kasette kann wieder in den Drucker eingesetzt werden. Vorher das Resetten nicht vergessen;=)Probleme - bisher ist uns nur folgendes aufgefallen: Tanks durch die man die Tinte nur zu einem Teil durchpressen kann. I.d.R. sind das Tanks die vorher mit der 50% Refillmethode gefuellt wurden dann aber irgenwann mit massiver Streifenbildung ausgefallen sind. Wahrscheinlich ist das Problem auf Lufeinschluss in der Innenkammer zurueck zu fuehren wodurch Tinte trocknet
und verklumpt. In der Membrankammer blockiert dann das ganze den Durchfluss.
Das Problem ist wiederhohlt aufgetreten aber nur bei einem verschwindend
kleinem Anteil der Patronen. Bisher haben wir auch noch keine dieser dichten
Patronen wieder gaengig bekommen. Der Effekt trat bei C70/80/84/84 Patronen mit
pigmentiertert Tinte auf als auch bei Stylus Photo 950er Patronen die dyed-based Tinten einsetzten.
mfg
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Re: Refill von leeren Single-Ink Tanks

Neuer Beitragvon Jan » 17.09.2014 - 20:17

Hallo,

sind die Bilder nur für mich nicht sichtbar oder sieht die keiner?

Grüße
Jan
Jan
na bitte, geht doch...
 
Beiträge: 2
Registriert: 16.09.2014 - 09:49

Re: Refill von leeren Single-Ink Tanks

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 19.09.2014 - 19:37

Hallo,

Du schaust schon richtig, die Bilder gib es nicht mehr. Nur noch den Beitrag.
mfg
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