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A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

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A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon jayaitch » 30.01.2016 - 12:44

Hallo experts!

Angesichts fortdauernder Probleme mit einem neuen Brother MFC-J6720DW (namentlich Ausfall Papiereinzug nach jeweils einigen tausend Blatt selbst bei Papieren nur bis 90g) wird nach Alternativen als A3-Drucker für Inkjet-Papiere 80-160g ("Maestro" von IGEPA) Ausschau gehalten.

Anzubieten scheinen sich einerseits Canon iX6850, andererseits Epson Workforce Pro WF-8010DW, die beide über eine reguläre gerade Papierzufuhr verfügen, nach jüngsten Brother-Erfahrungen sehr sympathisch für 100-160 g-Papiere (Einzelblattzufuhrstummel à la Brother oder auch EPSON WorkForce WF-7110DTW sind für Auflagendruck keine Lösung).

Hier indes bevorzugt die Frage nach Möglichkeit/Erfahrung mit Refill:

Canon PGI-555 PGBK / CLI-551: soweit ersichtlich, Durchstich, aber kein Resetter, also Blindflug und Gottvertrauen. Ist das auch bei höherem Druckvolumen(1) noch praktikabel, einschließlich Wiegemethode? Was ich im Forum fand, war nicht mehr ganz taufrisch, daher die Nachfrage.

Epson T755(1-4): Wie es scheint, haben die Kartuschen einen Chip. Aber im shop fand ich den Typ nicht bei Refilltinte, auch nicht bei den Anleitungen. Deutet man Amazon.de richtig, gibt es diese XL-Kartuschen in DE/EU andererseits wohl gar nicht, nur den kleineren Typ T756(1-4) zum etwa gleichen Preis.

Sind das absolute Exoten oder hat jemand Erfahrung mit dem einen oder anderen oder auch anderen Rat, gerne auch hinsichtlich gedachter etwas stärkerer Papiere, die der alte Brother MFC-6490CW übrigens ohne weiteres aus den Kassetten verarbeitete?

(1) Druckvolumen durchschnittlich 1000 Seiten/Monat, können sporadisch aber auch erheblich mehr bis deutlich weniger sein.


Besten Dank im voraus,

Jay Aitch
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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 31.01.2016 - 22:37

Hallo,

also für die Canon PGI-550/CLI-551 haben wir schon einen resetter;=) Der ist nur noch nicht gelistet. Das macht die Patronen zwar nicht besser refillbar, aber eben sicher in der Anwendung. Auch wenn Canon die drucker immer mehr vermurkst, sie haben eigentlich noch die beste Fotoqualität. Die Frage ist ob man das braucht.

Epson - Als A3 kann man da nur ein 8000er Gerät empfehlen, oder einen 6000er Workforce. Die kleineren A3 haben alle viel zu kleine Tanks. Die 6000/8000 sind aber nicht zu refillen, es gibt da einfach keine Kassetten, bzw die Qualität ist fraglich und imho das Risiko zu gross dass man sich das Ding schrottet.

Brother ist da schon gut, man sollte halt nen grossen A3 nehmen. Die dann ist das Papiereinzugsproblem imho ein Servciefall, denn die haben ja 3 Jahre Vort-Ort Service.
mfg
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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon jayaitch » 01.02.2016 - 12:02

Hallo, Herr Trojan,
und vielen Dank für Ihre Antwort.

Bernd_Trojan hat geschrieben:also für die Canon PGI-550/CLI-551 haben wir schon einen resetter;=) Der ist nur noch nicht gelistet. Das macht die Patronen zwar nicht besser refillbar, aber eben sicher in der Anwendung. Auch wenn Canon die drucker immer mehr vermurkst, sie haben eigentlich noch die beste Fotoqualität. Die Frage ist ob man das braucht.


Der Resetter ist eine gute Nachricht!

Für den Canon spricht vor allem die offene, gerade A3-Papierzufuhr, die auch mit den etwas stärkeren Papieren bis 160g klar kommen sollte ("sollte"!). Für den iX6850 spricht auch die generell sehr gute Druckqualität des hiesigen ip4950, dem lediglich der Grünstich bei Abbildungen bislang nicht zufriedenstellend abgewöhnt werden konnte. Fotodruck wird nicht verlangt, aber gute Abbildungsqualität vergleichbar Offsetdruck. Die beiden hiesigen Brothermodelle machen das bei Einstellung "Inkjet-Papier" zwar langsam, aber gut.

Bernd_Trojan hat geschrieben:Epson - Als A3 kann man da nur ein 8000er Gerät empfehlen, oder einen 6000er Workforce. Die kleineren A3 haben alle viel zu kleine Tanks. Die 6000/8000 sind aber nicht zu refillen, es gibt da einfach keine Kassetten, bzw die Qualität ist fraglich und imho das Risiko zu gross dass man sich das Ding schrottet.


Die Druckleistung der Tanks für bspw. WF-7110DTW (T271-Tanks) scheint vergleichbar denen von Brother, die Reichweite prinzipiell akzeptabel, sieht man von fehlendem Refill mal ab.

Die Krux bei Epson - auch beim 8010DW aus der Pro-Serie - ist die Papierstärke. Lt. Handbuch schaffen die Kassetten max. 90er, alles darüber gilt als Thick Paper und muß blattweise über die hintere Zufuhr gefüttert werden. Die aber wiederum allem Anschein nach nicht wirklich für A3 gedacht, wenn auch sicher immer noch besser als die kleine Klappe bei Brother.

Soweit ich sehe, haben die 6000er lediglich A4.

Bernd_Trojan hat geschrieben:Brother ist da schon gut, man sollte halt nen grossen A3 nehmen. Die dann ist das Papiereinzugsproblem imho ein Servciefall, denn die haben ja 3 Jahre Vort-Ort Service.


Der alte MFC-6490CW hatte auch mit etwas stärkeren Papieren (160g "Maestro" von IGEPA) aus der Kassette nie Probleme, der neue MFC-J6720DW hingegen war wegen Ausfall Papiertransport innerhalb von 3 Monaten bereits zweimal per Garantie eingesandt (zumindest hier Vor-Ort = UPS-Abholung) und ist jetzt zum dritten Mal ausgefallen - obwohl seit der letzten Reparatur nur noch 90er Papier gedruckt wurde. Brother will ihn jetzt gegen ein Neugerät austauschen.

Insofern werden auch die Modelle MFC-5920DW bzw. J6925DW zurückhaltend beäugt, zumal sich der Preisunterschied zum J6920DW wohl weitgehend durch zusätzliche Serviceleistungen erklärt und nicht unbedingt auf ein signifikant robusteres Innenleben schließen läßt.

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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 05.02.2016 - 22:35

Hallo,

im Prospekt steht das eine im der Praxis macht der Drucker was anderes;=) Aus den Kassetten gehen auch mehr als 90g. Aber es stimmt, Fotopapier, Umschläge und dicke Medien werden von Hinten eingezogen. Auf der anderen Seite gibt es aber 80g Papiere die fühlen sich dicker an als 80g. Z.B. Navigator 80g - ein sehr weißes und festes Papier.

Die Hintere Zuführung mag merkwürdig aussehen, stimmt. Aber A3 zieht man aus der Kassette ein. A3 ist ja recht lang - deswegen ist die hintere Anlage eher für A4 gedacht.

Brother differenziert in der Tat etwas mit dem Service. Die Querformatmodelle sind besseres Spielzeug;=) A3 nur als Einzelblatt. Nett aber nicht für viele Seiten geeignet. Und die richtigen A3 haben ja den VorOrt Service.
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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon jayaitch » 06.02.2016 - 12:45

Hallo, Herr Trojan,

und bis zu den jüngsten Erfahrungen mit dem MFC-J6720DW haben wir das auch nicht so heiß gegessen. Immerhin sollte nach Handbuch selbst 250g zumindest aus der oberen Kassette möglich sein. Aber wie Sie sagen, der Drucker macht was anderes ... Der Einzug wird plötzlich unnatürlich laut, und dann wird gar nicht mehr eingezogen, statt dessen Papierstau gemeldet ohne Papier ... Der Vorgänger 6490CW hatte da auch keine Beanstandungen, jedenfalls bis 160g, mehr wurde hier nie verlangt.

Soweit ich sehe, drucken bei Brother mittlerweile alle A3-Modelle A4 ausschließlich quer. Der MFC-J6720DW hat dabei zwei vollgültige Kassetten für A3. Wir werden sehen, wie lange das Austauschgerät bei ausschließlich 90g mitmacht.

Der Vor-Ort-Service klebt auch dick auf dem Karton, aber offenbar ist die nächste Werkstatt doch zu weit. Freundlichkeit + Reaktionszeit des Brother-Service einschließlich zügiger Abholung/Retoure im übrigen top, nur die (Einzug-)Technik dieses Gerätes/Modells lassen erheblich zu wünschen.

Der insgesamt robusteste Drucker war hier immer noch der Canon BJC-4000. Leider hat nach gut 10jährigem Einsatz in der Steuerung etwas ausgesetzt, möglicherweise durch Fehlbedienung. Jedenfalls simuliert er seitdem Drucken nur noch: der Druckkopf fährt hin und her, das Papier wird weitergeschoben, aber bleibt weiß.

Besten Dank und ein angenehmes Wochenende,

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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 06.02.2016 - 21:12

Hallo,

logisch drucken alle Brother Drucker A3 im Längsformat. Wenn sie es Quer drucken würden dann, könnte man ja auch A2 durch laufen lassen.

Die Spielzeuge mit A3 Einzelblatt drucken aber aus der Kassette A4 Querformat. Die grossen Businessgeräte - wenn man sie so nennen will;=) - die ziehen A3 aus der Kassette. Und können auch A4 im Hochformat drucken. Die Modelle mit 2 Papierkassetten sind definitiv etwas stabiler.

Brother Service - es ist egal wie weit der Service-Point entfernt ist. Es gilt wenn es angegeben ist, VorOrtService. Und sie kommen auch. Was man aber auch sagen muss nicht jeder Servcie-Point ist gleich gut. Wir haben bei uns 2 in der Nähe die für unsere Geräte bei den Kunden zuständig sind. Den einen kann man in der Pfeife rauchen, die andere Firma ist wirklich tadellos und die Techniker wissen was Sache ist. Der Bring In Service ist im Prinzip indiskutabel, wer will schon einen Drucker einsenden? Und womöglich 2 Wochen darauf warten.
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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon jayaitch » 07.02.2016 - 12:24

Hallo, Herr Trojan,

Sie haben natürlich grundsätzlich recht mit Vor-Ort und beim ersten Mal haben wir auch die Augenbrauen hochgezogen. Fairerweise muß man aber sagen, daß das Service Center die Abholung durch einen Paketdienst beauftragt und drei, vier Tage später ist das Gerät wieder zurück. Das geht also wirklich reibungslos und schnell und ist nicht mit Bring-In zu verwechseln. Speed Repair nannte der Brother Support das und Vor-Ort ist ja auch nicht gleich Nächster-Arbeitstag. An dem anderen mag was dran sein.

Klar, A3 läuft längs durch. Aber die J6X20-Geräte nehmen A4 aus der Kassette ausschließlich quer. Spart wahrscheinlich etwas Druckzeit. Vermutlich kann man sie in der Kassette auch längs füttern, wenn man im Druckertreiber dann quer auswählt, aber vorgesehen ist das nicht.

Einen schönen Sonntag,

Jay Aitch
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Re: A3-Drucker (Katalogdruck): Refill

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 07.02.2016 - 12:47

Hallo,

die Kassetten lassen sich bei den Querformastdrucker nicht umbauen.

Die Konstruktion 2 Vorteile:

Vermutlich Teilegleichheit beim Druckwerkskomponenten mit den richtigen A3 Modellen. Und dann einen Platzvorteil in der Tiefe des Gerätes. Manche Kunden wollen ja einen Drucker der in ein Regal passt, oder eben nicht soviel Tiefe auf dem Schreibtisch wegfrisst.
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