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Druckqualität - Brother MFC-J6710DW - Beispiele

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Druckqualität - Brother MFC-J6710DW - Beispiele

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 06.03.2012 - 12:53

Hallo,

Brother baut gerade mit den DIN-A3 Multifunktionsgeräten ziemlich interesannte Modelle für die es so direkt im Moment bei den anderen Herstellern keine Alternative gibt. Gleiches gilt natuerlich auch für die gut ausgestatten DIN-A4 Modelle, auch wenn diese schon eher mit den Geräten andere Hersteller vergleichbar sind.

Im Prinzip können alle Modelle beim Preis in Bezug auf die Ausstattung punkten. Darüber hinaus gibt es 36 Monate Garantie. Und für Refiller besonders interesannt ist der Umstand dass Brother keine Chips oder sonstigen Tricks benutzt um den Tintenfüllstand zu kontrollieren. Die Originaltanks haben einen Schwimmer der als Füllstandssensor benutzt wird, ausserdem sind die Tanks komplett ohne Schwamm konstrukiert. So passt nicht nur viel Tinte rein, die Tanks sind deswegen auch fast frei von Verschleiss und müssen nur in Ausnahmefällen ersetzt werden.

Bis hier - ist das alles - fast zu schön um wahr zu sein.

Gibt es aber auch Schatten wo Licht ist ?

Ja - das gibt es.

Ich will mich hier mal auf eine 2 Anwendergruppen beschränken. Unter langjährigen Selbstrefillern sehr beliebt sind Canon Single-Ink Modelle sowie HP Drucker mit No.10/11/88er Tintentanks. Da diese Modelle von HP nicht mehr hergestellt werden, bzw bei Canon in den letzten Jahren das Single-Ink System in Bezug auf das Tintenvolumen verkleinert wurde stellt sich bei diesen Anwendern zu recht die Frage, was nun ? Steht eventuelle ein Systemwechsel an.

Im Moment haben alle Brother Modelle basierend auf LC-12x0 Tintentanks unsere uneingeschränkte Empfehlung. Dies gilt für den Betrieb als Wenigdrucker mit Original-VB-Material sowie gerade auch im Refillbetrieb für den Vieldrucker.

Ist aber der Brother Drucker so gut wie ein Canon Single-Ink Drucker, oder so schnell wie ein HP No.88 System ? Und ist es eine Dritte Alternative zu den alten und bewährten Systemen ?

Brother / Piezo Eigenheiten:

Brother setzte fest eingebaute Drucköpfe mit Piezo Technik ein. Ein anderer Druckerhersteller macht dies ebenfalls, und zwar Epson. Da ein Piezo Druckkopf in der Herstellung eine recht aufwändige Angelegenheit ist schlägt er als Kostenfaktor gemessen am Wert des Drucker deutlich zu Buche. Dies ist im Prinzip auch der Grund warum Piezo Drucker die besonders günstig sind, i.d.R. unter einer recht niedrigen Druckgeschwindigkeit leiden. Je weniger Düsen in einem Piezo Druckkopf untergenracht werden, desto kleiner ist er und desto günstiger seine Herstellung.

Ein andere Faktor ist die Grösse der Düsen. Während Canon mit seinen Fine Druckköpfen inzwischen mühelos Tausend und mehr Düsen in eine Reihe setzt, ist genau dies beim einem Piezo System nicht so ohne weiteres möglich. Die Düsen brauchen um sich herum relativ viel Platz, bedingt durch den komplexen Aufbau des Piezokopfes. Und eben dies ist ein Problem. Bei einem Kopf mit einer Düsenreihenlänge von 2 cm kann man mit einer Bewegung nicht eine 100% Deckung erreichen. Man kann zwar eine zweite Düsenreihe versetzt anordnen. Aber dies steigert den Konstruktiven Aufwand und man ist deswegen immer noch nicht gleichauf mit anden Kopftechnologien. Eine 100% Deckung auf dem Papier ist also nur zu erreichen wenn man das Papier ein kleinen Schritten unterem dem Druckkopf vorbeweg während er seinen Bahnen zieht. Die mehr an Bewegung kostet natuerlich Zeit.

Aus diesem Grund kann man die Geschwindigkeit/Druckqualität zwischen einen Canon Fine-Kopf un einem Brother-Piezo System nicht ohne weiteres vergleichen. Besonders deutlich wird dies im Normaldruckmodus bei Text auf einfaches Inkjet taugliches Kopierpapier. Was bei einem iP4000 im Normalmodus fast nach Laserlike Qualität aussieht bedarf beim Brother einer höheren Qualitätsstufe.

Hier aber jetzt 4 Beispiele:

Alle auf einem MFC-J6710DW gedruckt. Im Normalpapiermodus. Gescannt mit 600 pdi, 24 Bit Farbe, ohne Optimierung, gespeichert als JPEG.


Beste Qualität <== (Druckdauer auf diesem Gerät ca. 11 Sekunden)

Hohe Qualität

Normale Qualität

Schnelldruck Qualität

Das ganze kann man bis auf die Geschwindigkeit mehr oder weniger auch auf die einfachen Modelle übertragen. Im Wesentlichen sind dort ja nur die Druckköpfe kleiner und haben weniger Düsen. Von daher muss man dort auch länger warten.

Hier noch Detailausschnitt von Beste Qualität aber ohne JPEG Komprimierung:

Detail-Ausschnitt
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Re: Druckqualität - Brother MFC-J6710DW - Beispiele

Neuer Beitragvon Jarno » 21.12.2012 - 13:15

Hallo,

das Thema ist zwar schon ein wenig älter aber ich muss doch noch mal einhaken.

Stört den keinen die Streifenbildung im Druck? (schaut euch die Beispiele oben mal genau an, insbesondere im unteren Bildbereich) Ich schlage mich gerade mit dem Thema rum (MFC J 6910 DW sollte aber beim 6510 und 6710 identisch sein) und bin beim aktuellen Exemplar schon enttäuscht (Ok meist beim Fotodruck). Erst im besten Modus (laangsaamm) ist das Thema erträglich, weg gehen die Streifen aber nie. Es muss sich um ein Problem mit dem exakten Papiervorschub handeln, vermutlich unterstützt durch die 3 versetzten Düsenreihen je Farbe und A3 (hohe Anforderungen aber große mechanische Toleranzen). Besonders eklatant wird es immer auf den letzten Centimetern des Blattes auch das deutet auf Probleme beim Papiertransport hin. Die Papiersorte und gewählten Treibereinstellungen spielen dabei auch eine Rolle, von Canon oder Epson kenne ich solche Problem aber bisher nicht. Es gibt auch wenig bis keine Berichte darüber im Netz, vielleicht habe ich auch ein "Gurke" erwischt. :cry:
Prinzipiell ist der Drucker ja schon in der Lage gut aufgelöste Fotos zu drucken, aber wenn dann ein streifiger Druck entsteht ist das schon sehr ärgerlich.

für Erfahrungsberichte und Lösungsvorschläge wäre ich dankbar.

Frohes Fest

Jarno
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gerade mal kurz dabei;=)
 
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Re: Druckqualität - Brother MFC-J6710DW - Beispiele

Neuer Beitragvon Bernd_Trojan » 21.12.2012 - 13:56

Hallo,

also mal eines vorab, Brother Drucker sind sicher nicht DIE Fotodrucker. Einmal wegen den nur 4 Farben und zum anderen wegen der Geschwindigkeit. Vom Papiereinzug mal ganz abgesehen. Glossypapier aus der Kassette macht kein Spass.

Im Vergleich zu anderen Herstellern Canon und auch Epson ist das Druckwerk auch eher einfacher Natur.

Der Endbereich ist bei vielen Tintendruckern ein Problem, vorallen wenn man nahe an die Papierkante randrucken will. Bedingt ist das durch die Vorschubmechanik, auch anderen Drucker schalten dann an der Stelle einen Gang runter.

Auch bei Epson ist nicht jede Modell gleich gut. Die haben halt eine Einteilung in Officedrucker mit 4 Farben und dann eben den typischen Fotodruckern mit vielen Einzeltanks. Letztere sind dann aber nur bedingt als Offiedrucker zu gebrauchen.

Richtige Allround Drucker die sher gute Fotos aber auch sehr guten Text für den Offficebereich Drucken sind die Canons mit 5-Farbsystem.

Also eher kein Montagsmodell. Es geht wohl nicht besser.
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